Katzenstreu

Wenn das Katzenklo stinkt, wirst weder Du noch Deine Katze glücklich damit. Damit dies nicht passiert, brauchst Du ein gutes Katzenstreu. Vorweg: Du solltest ein Klumpstreu verwenden und auf Alternativen wie Sägespäne, Sand oder dergleichen verzichten. Doch worauf solltest Du noch achten?

Katzenstreu Test und Vergleich
Katzenstreu gibt es von vielen Herstellern…

Dieses Katzenklo stinkt nicht!

Katzenstreu gibt es in verschiedenen Körnungen, Materialausführungen und mit unterschiedlichen sekundären Eigenschaften. Die primäre Eigenschaft eines guten Katzenstreus ist es, den Urin aufzunehmen und den Kot einzuhüllen, ihm Feuchtigkeit zu entziehen und optimaler Weise den Geruch zu eliminieren. Unter sekundärer Betrachtung wird insbesondere die ökologische Bilanz des Streus interessant. Es gibt biologisch abbaubares Katzenstreu und solches, das aus Mineralien besteht und somit nicht abbaubar ist. Organische Materialien sind meist Holz, Stroh oder pflanzliche Fasern. Sie überzeugen durch geringe Staubentwicklung und bieten eine hohe Saugkraft. Die Klumpfähigkeit des organischen Katzenstreus steht dem der Mineralischen nicht nach, so dass es insofern keine Gründe gibt, weiterhin Mineralisches zu verwenden. Auch das organische Streu lässt sich gut und punktuell entfernen. Ein großer Vorteil der organischen Lösung ist, dass es sich grundsätzlich im eigenen Garten oder der Bio-Tonne entsorgen lässt. Bevor Du dies tust, solltest Du aber noch einmal auf die Beschreibung des Herstellers achten und im Zweifel bei Deinem Müll-Entsorgungs-Unternehmen nachfragen.

Bentonit und Sepiolith

Manche mineralische Katzenstreus neigen zu starker Staubentwicklung. Diese sollten bedacht und mit Ruhe eingefüllft werden. Als Grundmaterialien kommen hier Bentonit und Sepiolith zum Einsatz. Dank der porösen Struktur kann das mineralische Katzenstreu große Mengen Feuchtigkeit aufnehmen. Anschließend kann es leicht mit einer Schaufel entnommen werden. Im Gegensatz zu den organischen Katzenstreus kann es nicht in der Bio-Tonne entsorgt werden, sondern gehört in jedem Fall in die Restmüll-Tonne.

Katzenstreus mit Silikagel / Kieselgel

Als drittes Material kommt in manchen Katzenstreus Silikagel (Kieselgel) zur Anwendung. Es bietet eine sehr hohe Saugfähigeit, schließt Gerüche zuverlässig ein und ist sehr leicht. Bei langhaarigen Katzen, verfängt es sich allerdings sehr leicht im Fell und wird so aus dem Katzenklo herausgetragen. Vorsicht ist bei Katzenbabys geboten, diese können das Silikagel verschlucken, was zu Vergiftungserscheinungen führen kann. Am besten greift man erst bei ausgewachsenen Katzen zu diesem Katzenstreu. Da reines Silikagel nicht klumpfähig ist, sollte es immer im Mix mit anderen Streusorten verwendet werden. Silikagel ist genau wie organisches Katzenstreu kompostierbar.

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Katzenstreu von Cats Best
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Streu von Baby Powder

 

Auf den beiden Bildern siehst Du zwei Katzenstreus, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe. Eines auf pflanzlicher Basis (Cats Best*) und eines mit einer leichten Duftnote (Babypuder*). Soweit Du Dich noch nicht festgelegt hast, empfiehlt sich ein Test der beiden mit Deiner Katze. Hier wirst Du schnell merken, ob sie gleichermaßen gut zurecht kommt mit den Katzenstreus.

Wenn du einen Wechsel des Katzenstreus anstrebst, solltest Du in der Übergangsphase das neue Katzenstreu im steigenden Verhältnis unter das alte – der Katze bereits bekannten – Streu mischen.

Ebenfalls ist es ratsam, das Katzenstreu in regelmäßigen Abständen durchzutauschen. Im Zuge dieses Vorgangs kannst Du sehr gut die Wanne von Deinem Katzenklo reinigen und desinfizieren.

Die wichtigsten Punkte noch einmal in der Übersicht:

  • Das Katzenstreu sollte klumpfähig sein
  • Für ausreichend katzenstreu sorgen, damit Deine Katze ihren Kot verscharren kann
  • Das Streu sollte nicht zu stark stauben, damit es zu keiner Lungenbelastung Deiner Katze kommt
  • Silikagel nur bei ausgewachsenen Katzen verwenden
  • Organisches Katzenstreu lässt sich meist bequem im Garten oder der Bio-Tonne entsorgen